GESCHICHTE

Mit dem Erwerb des Titels der Kulturhauptstadt Europas erhielt Pécs einehervorragende Option, mit Förderung der EU grundlegende Investitionen im kulturellen, geistigen und künstlerischen Leben der Stadt zu veranlassen.
Geschichte
Mit dem Erwerb des Titels der Kulturhauptstadt Europas erhielt Pécs einehervorragende Option, mit Förderung der EU grundlegende Investitionen im kulturellen, geistigen und künstlerischen Leben der Stadt zu veranlassen.
Im Rahmen dieses Projekts entstand das Kulturviertel Zsolnay seine endgültige Gestalt im Dezember 2011 gewonnen hat. Im Laufe der 11 Mrd. Forint betragenden Investition wurde das ganze Fabrikgelände und Wohnresidenz der Zsolnays wiederhergestellt, was die größte Industriebaudenkmal-Rekonstruktion in Ostmitteleuropa darstellte. Als Ergebnis entstand auf 5 ha Fläche, mit Erneuerung von 40 000 m2 Bausubstanz eines der größten Kulturzentren Ungarns.
Die Bauarbeiten begannen 2009, die einzelnen Gebäude wurden ab 2010 kontinuierlich übergeben. Zunächst, im September 2010 konnte die Gyugyi-Sammlung in der sanierten Sikorski-Villa untergebracht werden, die u. T. „Das goldene Zeitalter der Zsolnay-Fabrik“ ausgestellt wird, in der die Porzellan-Unikate der der Fabrik vorgestellt werden. Danach wurde die etwa 45 m lange Fußgängerbrücke errichtet, die die südlichen und nördlichen Teile des Zsolnay-Viertels verbindet, und es begann die Rekonstruktion des Zsolnay-Mausoleums. Das Puppentheater Bóbita ist zur größten Freude der Kinder schon ab 2011 im Zsolnay-Viertel tätig, vom demselben Jahre an sind das Labor – Interaktiver Zauberraum, sowie das Planetarium verfügbar. Die in in der Altstadt befindliche Galerie Pécs wurde um einen neuen Ausstellungsort im Kulturviertel, die extrem großen Ausstellungsraum bietende und als Galerie Pécs m21 bezeichnet ergänzt, Zum angenehmen Aufenthalt trägt das an der südlichen Seite der Zsolnay Straße errichtete Parkhaus bei. In der letzten Bauphase wurden das neue Gebäude des einstigen Jugendhauses, das Gebäude E78 fertiggestellt, sowie das Universitätsviertel aufgebaut, in dem die Fakultät für Musik und Darstellende Kunst, sowie die Institute für Medienwissenschaft und Soziologie der Universität untergebracht wurden.
Das Kulturviertel Zsolnay wird von Tausenden von Touristen aus allen Ecken der Welt besucht, da die Zsolnay Fabrik, bzw. ihre industrielle künstlerische, kulturelle Ausstrahlung und Kulturerbe sowohl bei der Entfaltung der Kunstgewerbe-Kultur in Ungarn als auch bei der modernen urbanen Entwicklung der Stadt bedeutende Rolle hatte. Durch Unterbringung verschiedener kultureller, Unterhaltungs-, gastronomischer und Bildungsfunktionen wurde das Gelände zu einem lebhaften Kulturviertel. Sogar, als Anerkennung für seine hervorragende bau- und industriehistorische Bedeutung, einzigartige Komplexität wurde es am 16 Mai 2014 für Hungaricum erklärt.
Aber wie sah das Leben hier im Anfang aus?